Montag, 27. Januar 2014

Die moderne Frau und die Schusswaffen

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ich auf einen Blog aufmerksam. In diesem wird die Sicht auf das Schießen mit großkalibrigen Schusswaffen von Frauenseite aus betrachtet. Dies inspirierte mich, auch einen Beitrag dazu zu verfassen. Die Sicht des (männlichen) Ausbilders auf das Verhalten von Frauen während der Schießausbildung.

In all den Jahren (es sind über 15) in denen ich nun als Ausbilder und Dozent für Waffensachkunde tätig bin, betrug der Anteil der Frauen in meinen Lehrgängen ca. 15-20 %. Dies erscheint in der großen Menge wenig, aber es sind doch so einige zusammen gekommen. Alles in allem mögen es so an die 100 Frauen gewesen sein, die durch meine Schule gegangen sind.

Frauen und Schießen: Was ist mir aufgefallen?

Die meisten Frauen kamen durch ihre Ehemänner/Lebenspartner zum Schießsport und dachten zunächst (zumindest sah es so aus), dass sich beim Schießen von GK-Waffen mindestens eine Pforte der Hölle öffnet und ihnen unter Umständen die Hand abgerissen wird. Instinktive Schussangst ist bei Frauen sehr viel höher ausgeprägt als bei den Männern...könnte man meinen. Es ist aber vielmehr so, dass sie ihre (vollkommen normale) Schussangst einfach offener Zeigen als es die Männer tun. Wenn sie erstmal gemerkt haben, dass die Hölle zu bleibt und der Ruck im Handgelenk sich in starken Grenzen hält, bleibt nur noch der laute Knall und das Mündungsfeuer übrig. Damit werden sie dann sehr schnell fertig. Und ich glaube das mir der Beitrag aus dem Ruder läuft, puh, es ist so viel, na ja...

Wenn sich Frauen dann dazu entschlossen haben, sportliches Schießen mit GK-Waffen zu betreiben und nun bei mir im Unterricht waren, habe ich festgestellt, dass sie dem Unterricht meist wacher und aufmerksamer folgten, als es die meisten Männer taten. Männer neigten eher dazu, etwas überheblich zu sein  und zu glauben, sie wüssten bereits alles und man könne ihnen nicht mehr viel beibringen. Naja, darüber hab ich oft genug milde gelächelt um dann, aus heiterem Himmel aufzuzeigen, dass sie gar nichts wissen.
Es hat sich auch herauskristallisiert, dass Frauen durchweg eine höhere Punktzahl bei den theoretischen Prüfungsfragen hatten, als die männliche Fraktion. Gefordert waren hier immer 75 % richtige Antworten, die auch die Männer ja meistens brachten. Die Frauen lagen aber sehr oft bei 90 % und darüber. Wollten sie sich was beweisen? Ich glaube nicht! Eher wird es so gewesen sein, dass sie sich den Theoriestoff länger und intensiver „reingesogen“ haben, als die Männer. Theorie ist eine Fleißarbeit und somit kann ich die Frauen hier als fleißiger bezeichnen, ganz klar.

Bei der praktischen Prüfung hieß es von mir immer „nehmt euch Zeit und lasst euch nicht durch mich ablenken, ich werde es euch sonst sehr schwer machen!“ Und sie ließen sich, im Gegensatz zu den Männern, nicht ablenken. Viele Männer habe ich so aus dem Konzept gebracht, das sie nur noch rumstammelten. Frauen legten die Waffe ab, sahen mich nicht mehr an, überlegten kurz und machten dann mit dem Programm weiter. Leute, das funktioniert!
Wobei bescheinigt werden muss, dass Frauen hier teilweise schon Nachteile hatten, was körperliche Kraft und das verstehen komplizierter Mechanik anbelangt.

Frauen auf dem Schießstand

Frauen, wenn sie eine Waffe in der Hand haben, agieren vor- und umsichtiger als Männer. Einfach, weil sie mehr Respekt haben und eher daran denken, was die Waffe anrichten kann, sollte sie „aus Versehen“ losgehen. So zumindest mein Eindruck. Ich möchte hierbei betonen, dass alles was ich hier schreibe, rein subjektiver Natur ist und auf meiner jahrelangen Erfahrung beruht.
Bei den Trefferergebnissen verhält es sich, zumindest auf Vereinsebene, so, dass die Frauen auf gleichem Niveau angesiedelt sind wie ihre männlichen Kameraden. Einige werden niemals wirklich gute Schützen, andere haben es im Blut und machen richtig was draus.

Frauen haben darüber hinaus noch einen entscheidenden Unterschied zu Männern aufzuweisen. Sie sind frei von Machogehabe und Gockelverhalten. Was allerdings die Männer nicht abhält, dies an den Tag zu legen, wenn eine Frau auf dem Schießstand ist. Zu häufig werden Frauen noch immer von ihren männlichen Kameraden belächelt oder nicht ernst genommen. Na ja, das liegt in unserer Natur und lässt sich nur ändern, indem die Frau auf dem Schießstand alltäglich wird.




Von Hans J. Stuckmann

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Freitag, 24. Januar 2014

Schießen mit Kleinkaliber

Im Blog zu meinem ersten Mal Schießen hatte ich ja bereits angekündigt, dass ich auf jeden Fall nicht zum letzten Mal geschossen habe. Gestern war es dann soweit, trotz Schnee und Kälte hatte ich mich zu einem Training mit Kleinkaliberwaffe auf dem Deva-Stand in Wannsee verabredet.

Meine Waffe: Ruger MK III

Nicht, dass ich eine genaue Vorstellung gehabt hätte von „Kleinkaliber“. Begriffe wie „Frauenwaffe“ oder „Mafiawaffe“ geisterten mir im Kopf herum, fast erwartete ich so ein kleines Ding, wie Jaqueline De Bellefort alias Mia Farrow sie in „Tod auf dem Nil“ aus ihrer Handtasche zieht. Der optische Unterschied der Ruger MK III, die ich dann in die Hand bekam, erschien mir als Laie im Vergleich zur Glock vom letzten Mal nicht so übermäßig zu sein. Beim Schießen wurde der Unterschied dann aber schnell offensichtlich. Die Ruger liegt wirklich wahnsinnig leicht in der Hand und sie erzeugt keinerlei Rückstoß. Auch mit einer Hand schießen geht völlig problemlos.

Mein Ergebnis mit Kleinkaliber


Alle, die mir beim ersten Mal vorausgesagt hatten, dass ich beim zweiten Mal weitaus schlechter schießen würde, haben sich geirrt. Meine Treffsicherheit war auch beim zweiten Mal richtig gut (siehe Foto). Ich war selbst ehrlich gesagt ein bisschen überrascht und ich muss zugeben, es hat mit mehr Spaß gemacht, als beim ersten Mal. Auch der Schießtrainer Hans Stuckmann war durch meine Trefferquote „schockiert“. Sollte ich ab jetzt öfter auf den Schießstand gehen, dann will ich auf jeden Fall wieder Kleinkaliber schießen. Erst mal zumindest. Die Disziplinen sind ja unglaublich vielfältig und wer weiß, wohin es sich entwickeln wird. Da ich inzwischen fester Bestandteil des Limatactics-Teams bin, werde ich jetzt auch in den Schützenverein eintreten und euch regelmäßig über meine Fortschritte und Erfahrungen auf dem Laufenden halten. 




Von Tina Hoffmann
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Montag, 13. Januar 2014

Emily gets her gun…but Obama wants to take yours

Letztes Jahr (September 2013) erschien das Buch “Emily Gets Her Gun” von Emily Miller, einer Journalistin der Washington Times, das durchaus einen publizistischen Meilenstein in der Debatte um das Second-Amandment/Gun Control darstellt. Was zunächst als eine Serie von Artikeln in der Washington Times im Jahr 2012 begann, wurde erweitert und nahm den Umfang eines 300-Seiten-Werkes an, mit Endnoten und allerlei Anhängen, die Dokumente und Statistiken beinhalten.

Waffenbesitz in Washington D.C.
Aber zurück zum Ausgangspunkt: Wie in dem Buch beschrieben, stand zu Beginn der Wunsch von Emily Miller, eine Waffe zu besitzen – ein Wunsch, ausgelöst durch einen Einbruch, bei dem sich die kleine, zierliche Frau sehr wehrlos gefühlt hat (und es de facto auch war!). In großen Teilen der USA hätte sie ihren Wunsch, eine Waffe zu besitzen, relativ einfach in die Tat umsetzen können – viel leichter als bei uns in Deutschland! Nicht jedoch in Washington D.C., das 30 Jahre lang ein komplettes Verbot von Schusswaffen hatte und es auch nach erfolgreicher Klage beim Obersten Gerichtshof 2008 nur widerwillig wieder rückgängig machte. Um es den potentiellen Waffenbesitzern so schwierig wie möglich zu machen, müssen diese viel bürokratischen Papierkram hinter sich bringen und Anforderungen erfüllen, die teils ebenso grotesk wie schwer durchführbar/umzusetzen sind. So erweiterte sich ein Vorhaben plus Artikelserie, das auf 2 Wochen und ca. 5 Artikel angesetzt war, zu einem „Großprojekt“, das 4 Monate in Anspruch nahm und 20 Artikel hergab. Das Buch besteht aus Kapiteln, welche die persönliche Geschichte von Emily Millers Schritten zu einer eigenen legalen Schusswaffe in Washington beschreiben, und Kapiteln, welche die verschiedensten Aspekte von Waffenbesitz und Waffenkontrolle beleuchten. Emily Miller hat hierzu viel recherchiert, die Agenda der Waffengegner durchleuchtet, Statistiken besprochen, Gespräche mit der NRA und NSSF (die Vertretung der amerikanischen Waffenindustrie) geführt und vieles mehr. Diese Mischung aus persönlicher Story und gut recherchierten Hintergrundinformationen machen auch den Reiz dieses Buches aus. Wer sich für die aktuelle Waffendebatte in den USA interessiert, dem sei Emily Millers Buch ans Herz gelegt.

Legalwaffenbesitz und Bürokratie
Was lässt sich denn nun aus deutscher Sicht dazu sagen? Legalwaffenbesitzer in Deutschland können über die Hürden und bürokratischen Anforderungen, die Emily beschreibt, nur schmunzeln: Ach, Behörden haben für Vollzeit arbeitende Menschen ungünstige Öffnungszeiten? Sag bloß….Man muss eine Liste von 15-20 Punkten (sie listete für sich 17 auf) durchlaufen und abhaken, bis man am Ziel ist? Man hat so viele bürokratische Schritte zu durchlaufen, dass man schon aufgeben will, bevor man angefangen hat? Kommt mir nicht unbekannt vor…Was Emily Miller also als einen entrüstenden Sonderfall in den Vereinigten Staaten beschreibt, ist hier in Deutschland der Normalfall.

Alles in allem ein Buch, das sowohl für Legalwaffenbesitzer als auch für die lesenswert ist, die sich für die amerikanische Lebenswelt interessieren. Ein Wehrmutstropfen gibt es allerdings für alle, die im Englisch nicht so fit sind: Es ist nicht in deutscher Übersetzung erhältlich.

Von Claudia Bommer



Emily Miller: Emily Gets Her Gun: But Obama Wants to Take Yours, Regnery/Gateway 2013, 368 Seiten.

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Mittwoch, 8. Januar 2014

Jägerinnen auf dem Vormarsch



Noch 2011 schrieb der Journalist Holger Kreitling in seinem Artikel „Wenn Frauen jagen“  (Welt am Sonntag), dass man bei dem Begriff Jägerinnen suchen müsse, bevor man tatsächlich eine Frau mit Jagdschein fände. Zuerst würden die Flirt-Jägerinnen, die Schuh- und Handtaschen-Jägerinnen, Männer- und Promi-Jägerinnen und sogar die Tupperware-Jägerinnen angezeigt. Hier scheint ein deutlicher Wandel stattgefunden zu haben, denn die Google-Suche nach Jägerinnen ergibt Heute auf den ersten Seiten keinen der zuvor genannten Treffer. Zwar rangieren der Jägerinnen Akt Kalender und der Jägerinnen Kalender auf Platz eins und zwei, alle folgenden Treffer handeln jedoch tatsächlich von weiblichen Grünröcken.

Eine weitere Männerdomäne wackelt: Frauen und Jagd

Vor rund 20 Jahren betrug der Frauenanteil unter den Jagdscheininhabern lediglich ein Prozent. Heute sind es bereits 10 Prozent und die Tendenz ist steigend, denn in den Vorbereitungskursen für das sogenannte Jägerabitur ist inzwischen oft jeder 4. Teilnehmer eine Frau. Das Klischee eines alten Mannes mit grünem Hut und Dackel scheint ohnehin überholt, nicht erst seit Frauen sich vermehrt für die Jagd interessieren. Angehende Jägerinnen und Jäger sind in Deutschland im Schnitt 35 Jahre alt und bilden laut einer Umfrage des DJV (Deutscher Jagdverband) von 2011 einen Querschnitt durch sämtliche Berufsgruppen. 

Warum Frauen jagen

Das Erlegen von Trophäenträgern gehört jedenfalls nicht zu den Beweggründen warum Frauen zur Waffe zu greifen, viele sprächen sich laut „Natürlich Jagd“ sogar deutlich dagegen aus. Vielmehr seien es das Interesse an der Natur, die Arbeit mit dem Hund, die Ruhe und das in den letzten Jahren zunehmend geschärfte Bewusstsein für Lebensmittel. Viele Frauen wollen Heute ihr Fleisch lieber selbst erlegen und zubereiten, als fertig im Supermarkt zu kaufen. 

Jagen Frauen emotionaler?

Erst vor drei Tagen erschien in der Süddeutschen Zeitung die Reportage „Und Sie schießen wirklich selbst?“ von Anne-Nikolin Hagemann zu diesem Thema. Auf die Frage, worin der Unterschied von Männern und Frauen beim Jagen liegt, antworten viele Jägerinnen laut Hagemann: Frauen jagen emotionaler. Dabei kommt einem beim Lesen direkt eine Jägerin in den Sinn, die weint, weil sie ein Tier erlegt hat. Dies sei jedoch genau nicht damit gemeint. Frauen seien vor allem kritischer und gefühlvoller, sie denken länger nach vor dem Schuss und schießen nur dann, wenn sie absolut sicher sind zu treffen.

Von Tina Hoffmann

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Dienstag, 17. Dezember 2013

Limatactics-Weihnachtsfeier

Wer kennt sie nicht, die Weihnachtsfeiern bei denen man bei einem Glas Sekt mit den Kollegen beisammen steht und ein bisschen plaudert. Wenns gut läuft, dann wird nach dem Essen noch bis spät in die Nacht getanzt – aber, das machen ja alle! Limatactics hat Weihnachten mit einem Kontrastprogramm gefeiert…

Das Essen muss man sich verdienen
Um 13 Uhr trat die Belegschaft erst mal zu einer 2-stündigen Trainingseinheit an. Zunächst verfeinerten wir unter der Anleitung von Uwe Krüger unsere Streetfight-Techniken, dann kamen noch einige Gäste aus Rostock hinzu und das Training wurde von Uwes Verbandschef Ralf Fahrun übernommen, der den 8. Dan im Kyokushin Karate innehat. Da Ralf selbst eher klein gewachsen ist, konnten vor allem wir Frauen von ihm einige nützliche Kniffe kennen lernen, wie man sich als der oder die körperlich Unterlegene aus brenzligen Situationen befreien kann. Und wir waren nicht zimperlich beim Austesten, da wurde durchaus die ein oder andere kleine Verletzung davongetragen. Am Ende haben wir noch die Weisheit mit auf den Weg bekommen, dass einen Kampf oftmals entscheidet, wer von beiden die größere Drecksau ist.
Das Essen hatten wir uns nun redlich verdient. In noch weiter angewachsener Runde kehrten wir in der Oranienburger Straße in ein indisches Restaurant ein, wo nicht nur gegessen, sondern auch einige Cocktails getestet wurden.

We love MMA
Dann war es auch schon höchste Zeit weiter zu ziehen. Die ausverkaufte Veranstaltung „We love MMA – Mixed Martial Arts“ in der Universal Hall war schon in vollem Gang als wir ankamen. Noch gute Plätze mit freier Sicht auf den Kampf-Käfig zu ergattern war fast unmöglich. Leider fanden auch die meisten Kämpfe eher am Boden statt, was die Sicht noch weiter erschwerte und als Laie kann man dem Gerangel auch wenig abgewinnen. Da waren die Kämpfe, die auch mal im Stehen stattfanden, dann doch interessanter. Nach dem letzten Fight ging es dann weiter in Club....

Von Tina Hoffmann


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Donnerstag, 5. Dezember 2013

CLAWGEAR



CLAWGEAR


CLAWGEAR war uns zwar schon vor der IWA 2013 ein Begriff, aber nun nicht als eine Marke im Gedächtnis, die man unbedingt anbieten müsste. An dem CLAWGEAR-Stand fielen uns zuerst die Baselayer-Shirts auf, die aus angenehm weichem Material gefertigt waren. Ferner umfasst das Sortiment Shirts und Hosen, Messer, diverse Pouches, Chest Rigs und Westen, Handschuhe, Balaclavas, Knie- und Ellenbogenschützer sowie Knicklichter. Das ist zwar keine umfassende Auswahl an Equipment für einen Hersteller, aber besser ein paar Ausrüstungsgegenstände gut gemacht, als viel Halbherziges.

Entwicklung von CLAWGEAR als Marke 


Über die Firma CLAWGEAR liest man in diversen Foren allerlei Gerüchte. Da die Homepage keine Informationen über die Firmengeschichte bietet, habe ich bei CLAWGEAR direkt nachgefragt: Gegründet 2008 oder 2009 in Deutschland, übernahm die TMH Trading GmbH 2011 die Marke CLAWGEAR auf Wunsch des Besitzers, weil sich das bisherige Management als überfordert und unfähig erwiesen hatte. Im Laufe der Übernahme wurde eine Radikallösung entschieden und die Produktion der bisherigen Artikel komplett eingestellt. Produkte und Produktion wurden im Zuge des Neuaufbaus der Marke neu entwickelt und organisiert. Da dieser Prozess etwas langwieriger war, kam das neue Produktsortiment erst im September 2013 auf den Markt. Der Schwerpunkt liegt auf militärischer Einsatzkleidung, allerdings wird das Sortiment an Modellen und Farben in Zukunft noch erweitert werden. 

CLAWGEAR Baselayer-Shirt

 Die Baselayer-Shirts gibt es in Lang- und Kurzarm, in den Farben Sandstone und Schwarz. Sie haben ein perfektioniertes Feuchtigkeitsmanagement für alle klimatischen Bedingungen. Es besteht aus Cordura Baselayer, einem für militärische Zwecke entwickelten Spezialstoff. Durch die Dochtwirkung des Stoffes kann Feuchtigkeit effizient nach außen transportiert werden, die hohe Atmungsaktivität und die feine Oberfläche sorgen überdies für Wohlbefinden. Trotz der angenehmen Leichtigkeit zeichnet den Stoff eine hohe Robustheit aus. Im Gegensatz zu Polyester schmilzt Cordura Baselayer unter Einfluss von hohen Temperaturen oder Flammen nicht. 

CLAWGEAR Pouches


Es gibt von CLAWGEAR eine ganze Reihe an Pouches, die in Ammo Pouches und Utility Pouches unterteilt sind. Bislang haben wir – getreu unserer angestrebten Spezialisierung auf Schießen und den Medic-Bereich – die IFAK-Pouch, die Dump-Pouch und die Foldable Dump-Pouch auf Lager. Die DumpPouch ist von beiden Dump Pouches die etwas größere und stabilere Variante: Sie lässt sich mit Schlaufen (mit Klettverschluss plus Druckknopf verschließbar) am Gürtel befestigen. Die Öffnung kann man mit einer Kordel zuziehen, zudem ist der obere Rand durch eine eingearbeitete Verstärkung so konzipiert, dass die Dump Pouch offen bleiben kann.  Wie alle Pouches von CLAWGEAR gibt es diese in Schwarz, Coyote, Oliv und diversen Camos. Die Foldable Dump Pouch ist eine ultrakompakte und leichte Tasche, die sehr schnell aufgeklappt werden kann. Die Öffnung kann mittels einer elastischen Kordel verschlossen werden. Durch Klettflächen innen und außen vom Beutel kann die Verschlussklappe innen oder außen befestigt werden. Hinten ist die Foldable Dump Pouch mit Verschlüssen für das Molle System ausgestattet.


IFAK-Pouch


Die IFAK-Pouch von Clawgear gehört zu den Medic-Pouches, die mittels innovativer Rip Off Befestigung innerhalb von Sekundenbruchteilen von der Basis getrennt werden kann. Ein Tourniquet und weitere rasch benötigte Hilfsmittel sind außerhalb der Tasche sicher verstaubar. Der Inhalt kann im Innern gut sortiert und zugriffsbereit verstaut werden. Dazu gibt es ein Fach mit Reißverschluss (YKK), eingenähte Schlaufen und ein Ampullenfach, das mit Klettverschluss geöffnet werden kann. Befestigung auch hier mittels Schlaufen für das Molle System.

Abschließend kann gesagt werden, dass sowohl Materialien als auch Verarbeitung der Produkte einen sehr guten Eindruck machen. Eine endgültige Aussage kann dazu natürlich erst nach einem länger dauernden Praxistest gemacht werden.


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Mittwoch, 27. November 2013

Limatactics Selbstverteidigungs-Training




Limatactics bietet im Trainingsbereich verschiedene Selbstverteidigungskurse an. Geleitet werden diese von Uwe Krüger, der nicht nur Full Instructor im Krav Maga ist, sondern auch den 4. Dan im Kyokushin-Karate (Vollkontakt-Karate) hat. Diese beiden Techniken sollen den Teilnehmern das Rüstzeug für reale Selbstverteidigung liefern.

Selbstverteidigung für Mitarbeiter im Dojo


Seit ein paar Wochen findet in den Räumen der Trigoon Kampfsportschule Köpenick ein wöchentliches Training für Limatactics-Mitarbeiter und andere Interessierte statt, das etwa dem Basic-Kurs „Waffenlose Selbstverteidigung“ entspricht. Letzten Mittwoch nahm ich zum ersten Mal daran teil. Zwar gehöre ich nicht zu den Mitarbeitern, die direkt mit dem Bereich Sicherheit zu tun haben, aber dennoch können Grundkenntnisse in Deeskalation und Verteidigung ja nicht schaden.
Mit Partner wurden zunächst Schlagabfolgen und Kombinationen aus Kicks und Schlägen geübt. Hierbei ging es vor allem darum, die Schläge richtig zu platzieren und dass die Kombinationen in einem Straßenkampf tatsächlich anwendbar sind. 

Streetfight unter Schwestern 


Ich hatte meine Schwester als Trainings-Partnerin: Allein ihre Muskeln schüchtern ja ein wenig ein, aber wenn sie dann noch einen bösen Blick aufsetzt, dann umklammert man ganz automatisch sein Schlagpolster ein wenig fester. Aus lauter Verunsicherung und auch Freude darüber, dass sie vor 20 Jahren noch nicht trainiert hat, muss ich lachen – das wirkt auch deeskalierend, sie kann den bösen Blick nicht beibehalten! Das wird im realen Kampf natürlich nicht passieren, darum überwacht Uwe das Training und gibt immer direkt Feedback, erklärt und zeigt, warum etwas nicht funktioniert hätte und wie man es richtig macht. 

Self Defense bei Limatactics


Die von Limatactics angebotenen Selbstverteidigungskurse können auch von Gruppen mit ganz spezifischen Trainingswünschen gebucht werden. Auch Wochenendtraining mit intensiven Einheiten ist möglich. Die Fortgeschrittenen-Kurse richten sich vor allem an Teilnehmer, die beruflich einen erhöhten Bedarf an Selbstverteidigung haben, wie Sicherheitsmitarbeiter oder Polizisten. 

Wer aber nicht (nur) an Selbstverteidigungs-Kompaktkursen interessiert ist, sondern gerne an den wöchentlichen Trainingseinheiten teilnehmen möchte, darf das Limatactics-Team gerne über die info@limatactics.com kontaktieren und Details erfragen. Das Training wurde zwar ins Leben gerufen, um die Mitarbeiter in der Sicherheit „einsatzbereit“ zu halten und gemeinschaftlich in einem lockeren Rahmen trainieren zu können, dennoch steht das Training auch anderen Interessierten offen.


Von Tina Hoffmann


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